Chronik der Ortsgruppe

1957

Nach der Gründung der Wasserwacht Ortsgruppe Thüngersheim am 29.April 1957 im Gasthaus zum Anker hieß es für die 29 Gründungsmitglieder das Interesse in die Tat umzusetzen. Spontan wurde ein Erste-Hilfe-Kurs vom Initiator der neuen Ortsgruppe und Zugführer der Sanitätskolone Karl Hufnagel durchgeführt und 9 Grundscheine und 4 Leistungsscheine der Wasserrettung erworben. So konnte der erste Dienst zur Schwimmbaderöffnung am 19. Juni 1957 mit einem Rettungskasten (K 50) und einem geliehenen Rettungsball geleistet werden.

Der ersten Vorstandschaft mit

Vorsitzender                                          Willi Gößwein                stellvertretender Vorsitzender               Herbert Faust                 Kassenwart und  Schriftführer              August Kneitz                 Gerätewart                                            Horst Leist

 

sei heute noch für ihren enormen Einsatz gedankt, dass man im ersten Jahr den Mitgliederstand von 50 Mitgliedern schreiben konnte. Für einige ist auch heute der 30. Juni 1957 in guter Erinnerung, als man erstmals beim 30-jährigen Stiftungsfest des BRK-Sanitätszuges Thüngersheim beim Festzug mitwirkte.

 

1958 – 1969

Bereits 1958, nachdem die Ortsgruppe eigenständig geführt werden konnte, übernahm Heinz Kümmet für drei Jahre den ersten Vorsitz.

Mit ihm wurde für diese Zeit gewählt:

stv. Vorsitzender                               Herbert Faust                           Kassenwart und  Schriftführer          Edmund Kreibich                       Technischer Leiter                            Anton Bauer                            Jugendwart                                       Anton Ort                          Gerätewart                                        Horst Leist              Beisitzer                                            Walter Schmitt

 

Zum Aufgabenbereich hat man, neben den Wachstunden im Schwimmbad, auch die Überwachung des Maines auf einer Strecke von etwa 6 Kilometern übernommen, den man mit einem Schwimmbrett versah. Die Diensteinteilung wurde erstmals niedergeschrieben und zum Aushang gebracht. Acht Gruppen a‘ jeweils 4 Personen übernahmen mit großer Begeisterung den Aufgabenbereich. Auch eine gemeinsame Übung am 12. Juli 1958 im Zellinger Schwimmbad mit umliegenden Wasserwachtsgruppen trug ihre Früchte. 23 Grund- und 16 Leistungsscheine konnte die Ortsgruppe verzeichnen. So wurden in unserem Schwimmbad auch zahlreiche Abzeichen in Frei- und Leistungsschwimmen für die Jugend erworben.

Auch der Gedanke, eine Wachhütte zu bauen, wurde erfasst und schon im folgenden Jahr mit einem ehrenamtlichen Einsatz von etwa 500 Arbeitsstunden in die Tat umgesetzt. Die feierliche Schlüsselübergabe erfolgte am 28. Juni 1958 durch unseren 1. Bürgermeister Dr. Engelbert Klüpfel bei einer Werbeveranstaltung mit den Wasserwachtsgruppen aus Würzburg und Zellingen.                Zum 1.Wachleiter wurde Paul Hofmann ernannt. Nicht unerwähnt darf bleiben, dass stets das Schwimmbad von aktiven Mitgliedern der Wasserwacht gesäubert und gepflegt wurde. Selbst zur Badesaisoneröffnung am 17. Mai 1959 wurde das Amt des Bademeisters von der Wasserwacht übernommen. Herbert Faust, der am 15. Juni dieses übernahm gab sein bisheriges Amt als stellvertretender Vorsitzenden an Anton Bott ab, welcher zu Zeit Technischer Leiter war. Die Kameradschaft wurde gepflegt und zahlreiche Ausflüge unternommen. Den Besuch des WW-Sommernachtsfestes Würzburg mit einem Ballon voller Wein, das Schwimmen im Main und wie man Abstecher auf die Kraken Insel wagte, erzählt man heute noch gerne.

Von 1961 bis 1963 hieß der Ortsgruppenleiter Anton Bott, dem ab dem 07. August 1961 Walter Schmitt als sein Stellvertreter zur Verfügung stand. Da er, sowie der Bademeister Herbert Faust, erfolgreich am Tauchlehrgang in Fuchsstadt teilnahm, konnte ein Tauchgerät angeschafft und Lehrgänge absolviert werden. Wie wichtig ein Tauchgerät in unserer Winzergemeinde sein kann, bezeugt heute noch die Tragödie 1970 im Weinkeller bei der Familie Wingenfelder. Die Mitgliederliste bezeugte stolze 81 Mitglieder, von denen 54 Aktive waren, denn erstmals war die Feuerschutzabgabe ab 1960 für alle Rettungsschwimmer frei. Die Wasserwacht war nun ein fester Bestandteil in unserer Winzergemeinde.

Mit der Wahl von Anton Ort zum neuen Ortsgruppenleiter im Jahre 1964 ging es weiter aufwärts. Besondere Verdienste in seiner 10-jährigen Amtszeit waren die neue Verkleidung der Wachhütte von innen, sowie ein neues Dach auf der Bootshalle. Ein Flachboot mit einem 9,5 PS Johnson-Motor konnte angeschafft werden, welches am 09. Juni 1968 durch ein 40 PS starkes Motorboot ersetzt und bei einer Bootsweihe am 26. Juli 1969 mit anschließendem Sommernachtsfest den Namen „Toni“ erhielt. Der Bau der Stromleitung zum Schwimmbad konnte unentgeltlich durchgeführt werden und für dessen Leistung ein neuer Bootswagen angeschafft werden. Nicht unerwähnt soll an dieser Stelle bleiben, dass mit Anton Ort, Albert Remling und Helmut Leist die ersten Mitglieder den Bootsführerlehrgang bestanden; jeden Sonntag von 09:30 Uhr bis 11:00 Uhr bei freiem Eintritt ein Training für Rettungsschwimmer stattfand; aufgrund der stattlichen Anzahl von Rettungsschwimmerinnen 1964 Franziska Gutbrod als 1.Frauenbeauftragte gewählt wurde; am 03. August 1964 es traurige Gesichter gab, als der mit viel Einsatz gebaute Bootssteg wieder abgerissen werden musste, da er ohne behördliche Genehmigung errichtet wurde; am 14. Mai 1966 der Bau des Bootssteges erfolgte, den man endgültig am 06. Juni 1966 fertig stellte; am 25. November 1967 das erste Stiftungsfest 10 Jahre Ortsgruppe Wasserwacht im Gasthaus „Zum Anker“ mit Bravour durchgeführt wurde; 1970 der größte Tiefpunkt war, als das Hochwasser die Bootshalle 1,50 m unter Wasser stellte und einen Schaden von über 1000 DM erwirkte.

 

1970 -1979

Auch in dem Aufgabenbereich Naturschutz wurden enorme Leistungen vollbracht und Geräte angeschafft, um Jahr für Jahr selbstgestellte Aufgaben zu bewältigen. Nach Rücktritt von Anton Ort aus beruflichen Gründen im Jahre 1974, Übernahm Walter Schmitt bis 1987 den Vorsitz, welcher schon seit der Gründung zunächst als Beisitzer (Vereinsdiener) und seit 1961 als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung stand. Seine Stellvertreter waren bis 1975 Heinz Wanders, von 1976 – 1980 Erwin Schwab und von 1981 – 1988 Gerd Gerhard. Unter seiner Regie wurden drei Jubiläumsfeste durchgeführt.

16. bis 20. Juli 1977 wurde das 20-jährige Gründungsjubiläum mit einer Festwoche im Festzelt gefeiert. Bei diesem Anlass konnte Harald Bott  durch seine Initiative, eine Jugendwasserwacht im JRK mit 15 jugendliche Aktiven ins Leben rufen.

Durch die gezielte Jugendarbeit über die Jahre konnten wir mit der Jugendwasserwacht an den JRK-Wettbewerb teilnehmen. Den größten Erfolg erzielte 1979 die 10 – 13-jährigen mit ihrem Jugendwart Harald Bott.

Nicht unerwähnt darf auch in diesen Jahren die Mitarbeit von Artur Horn bleiben. Von 1973 bis zu seinem tragischen Unfall 1985 übte er das verantwortungsvolle Ehrenamt des Schriftführers und lange Zeit das als Kassenwart aus.

Andrea Fleder, Heike Klüpfel, Evi Leist, Joachim Oechsner, Johannes Öchsner und Anja Schmitt stellte ihr theoretisches und praktisches Können mit Bravour unter Beweis. Ihre Erfolge waren die Titel „1.Kreismeister von Würzburg“, „1.Bezirksmeister von Unterfranken“, sowie „3.Bayerischer Meister“ beim Landesentscheid.

 

1980 – 1989

16. – 19. Juli 1982: 25-jähriges Gründungsfest verbunden mit dem 5. Jahrestag der Gründung unserer Wasserwachtjugend. Höhepunkt dieser Festtage war sicherlich die Rettungshubschrauber-Attraktion bei einer Großübung auf dem Main mit einer Geräteschau an der Bootshalle. Darüber hinaus fand die erste Fahnenweihe der Ortsgruppe statt. Diese Fahne wurde großzügiger weise anonym von einem Mitglied unserer Ortsgruppe gestiftet.

18. – 20. Juli 1987: 30-jähriges Gründungsfest verbunden mit 10 Jahre Jugendarbeit. Höhepunkt dieses Festes war, neben der gekonnt vorgetragenen Übung auf dem Main und dem tollen Kindernachmittag, die Einweihung der Garagen sowie die Übergabe von der Gemeinde an die Wasserwacht.

Auch die Mitgliederzahl spricht für sich. Waren es 1977 noch 151 Mitglieder, so konnten 1982 mit 255 Mitgliedern bereits die drittgrößte Ortsgruppe des Kreisverbandes Würzburg und 1987 mit 287 Mitgliedern einer erfolgreichsten Wasserwachtsgruppe im BRK verzeichnet werden.

Walter Schmitt

Nach 30-jähriger Tätigkeit, hiervon 27 Jahre als Ortsgruppenleiter und stellvertretender Ortsgruppenleiter, übergab Walter Schmitt,

welcher bereits 1982 für seine Leistungen mit der „Verdienstmedaille des Freistaates Bayern am Bande“ ausgezeichnet wurde, sein Amt an Mario Bott, der sich bereits seit 1985 als Beisitzer mit der Aufgaben der Wasserwacht vertraut machte. In seiner 10-jährigen Tätigkeit als Ortsgruppenleiter waren seine Schwerpunkte die Jugendarbeit zu festigen und die Ausbildung zu fördern. Während seiner Amtszeit stieg der Mitgliederstand auf stolze 348 Mitglieder an.

Großen Anteil an diesem Aufschwung hatte sicherlich auch 1989, nach drei badelosen Sommern und Eineinhalbjähriger Bauzeit, die Neueröffnung unseres Schwimmbades, wodurch die Ortsgruppe natürlich an Attraktivität gewann.

 

1990 – 1999

Besonders stolz war man auch 1990, als vom BRK Bezirksverband zur Unterstützung der SchnellEinsatzGruppe Würzburg und für den täglichen Dienst ein neuer VW-Bus zur Verfügung gestellt wurde. Übertroffen wurde dies dann 1996 mit der Übergabe eines neuen Motorbootes, welches im Rahmen des 40-jährigen Stiftungsfestes feierlich geweiht und zu Ehren von Walter Schmitt auf den Namen „Walter“ getauft wurde.

Da sich zur Jahreshauptversammlung im Januar 1997 Mario Bott nicht mehr zur Wahl stellte, konnte Dietmar Leibold, der seit 1993 als engagierter Technischer Leiter in der Vorstandschaft tätig war, ein würdiger Nachfolger in einer einstimmigen Wahl gefunden werden. Es muss auch erwähnt werden, dass drei weiter langjährige Mitglieder der Ortsgruppenleitung bei dieser Wahl sich nicht mehr aufstellen ließen. So legten Heinz Wanders nach 25 Jahren, Birgit Bott nach 11 Jahren und Peter Siebenlist nach 10 Jahren ununterbrochener Tätigkeit in der Ortsgruppenleitung ihre Ämter nieder.

1997 richtete die Ortsgruppe zum ersten Mal in der Dreifach-Turnhalle in Rimpar das traditionelle Wasserwachts-Fußballturnier aus, bei dem Ortsgruppen aus ganz Bayern Teilnahmen.

1998 wurden mit den Arbeiten zur Sanierung und Umgestaltung der Bootseinfahrt begonnen. Der Aufbau der SEG (SchnellEinsatzGruppe) in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Veitshöchheim wurde weiter aufgebaut. Ab diesem Jahr unterstütze die Ortsgruppe die örtliche Bereitschaft vom Roten Kreuz bei den Blutspendeterminen. Teilnahme an den Feierlichkeiten „900 Jahre Thüngersheim“ mit einer Ausstellung unter dem Motto „Zeitgeschichte der Wasserwacht“.

1999 wurde der von den Gründungsmitgliedern der Ortsgruppe anlässlich des 40-jährigen Jubiläums gestiftete Steingrill wird mit den Spenden bei einer kleinen Feier in der Bootshalle eingeweiht. Die Ortsgruppe erhält drei Funkmeldeempfänger (Piepser) und in unserem VW-Bus wird ein Funkgerät für SEG-Einsätze installiert. Die Mitglieder unserer SEG müssen zu ihren ersten beiden Einsätzen ausrücken. Zehn Personen leisten in diesem Jahr am Silvesterabend Bereitschaftsdienst.

 

2000 – 2009

2000 ein erfolgreiches Ausbildungsjahr für die Ortsgruppe. Unter anderem legten sechs Mitglieder erfolgreich ihre Prüfung zum Sanitätshelfer ab und zwei weiter bestanden ihren Bootsführer-Lehrgang, Wichtiges Fachpersonal, das für den kontinuierlichen Aufbau der SEG benötigt wird.

2001 erreichte die Ortsgruppe eine Mitgliederzahl von 356 einen Rekordstand. Die Arbeiten für die Sanierung und Umgestaltung der Bootseinfahrt sind abgeschlossen. Die Wasserwacht Thüngersheim hat ihren ersten ausgebildeten Rettungstaucher und erhält von der Kreiswasserwacht Würzburg eine neue Taucherausrüstung.

2002 wurden Dietmar Leibold und Thorsten Oehrlein zwei unserer Mitglieder durch den Kreisverband bei der Hochwasserkatastrophe in Dresden eingesetzt. Beim Ferienprogramm der Gemeinde wird zum Ersten Mal eine Schlauchbootfahrt auf dem Main organisiert und erweist sich als großer Erfolg.

2003 übernimmt im März die Ortsgruppe in Eigenverantwortung die Blutspendetermine von der örtlichen Bereitschaft des Roten Kreuzes. Das Hochwasser in diesem Jahr ließ die Bootshalle am Main bis auf Höhe der Fenster unter Wasser stehen. Sanitätsabsicherungen bei Veranstaltungen werden von den örtlichen Vereinen immer häufiger in Anspruch genommen.

2004 legten weitere vier Mitgliederihre Prüfung zum Sanitätshelfer ab und fünf Wasserwachtler nahmen erfolgreich an der Ausbildung zu Wasserretter teil. Die Ortsgruppe gratuliert zwei neue männliche Bootsführer Manuel Bott, Christoph Nickel und ihrem ersten weiblichen Bootsführer Tanja Leibold zur bestandenen Prüfung.

2005 erhält die Ortsgruppe einen neuen SEG-Anhänger und ein SEG-Schlauchboot. Nach jahrelanger Pause stellt die Ortsgruppe Thüngersheim bei dem Rettungsschwimmwettbewerb auf Bezirksebene wieder eine Männermannschaft, die auf Anhieb den 3.Platz erzielte. Dietmar Leibold und Thorsten Oehrlein nahmen erfolgreich an der Ausbildung zum „Einsatzleiter im Wasserrettungsdienst“ teil.

2006 erhält nach 16 Jahren die Ortsgruppe wieder ein neues Einsatzfahrzeug, War der alte VW-Bus noch mehr als Mannschaftstransporter ausgelegt, ist das neue Auto jetzt mit modernster Technik speziell für die Wasserrettung ausgestattet. Hierfür wurde zusätzlich eine neue komplette Taucherausrüstung angeschafft. Die Ortsgruppe verfügt nun über vier ausgebildete Rettungstaucher, die zurzeit aktiv im Einsatz sind. Weitere fünf Mitglieder nahmen erfolgreich an dem Lehrgang zum Sanitätshelfer teil. Unser alter VW-Bus wurde zum Fahrzeug für den „Einsatzleiter Wasserrettungsdienst“ umfunktioniert und ist nun ständig im Einsatz. Die Wasserrettung beschränkt sich nun bei weiten nicht mehr nur auf unser Schwimmbad und den Badesee Erlabrunn, Die Wasserwacht Thüngersheim mit ihrer SEG ist nun ein wichtiger Bestandteil in der Kreiswasserwacht Würzburg.

2007 feierte die Ortsgruppe mit einer rauschenden Party das 50-jährige Gründungsfest welches mit Beatabendband in einem großen Festzelt auf den Dorfplatz stattfand.

Nachdem der Sturm Kyrill das Bootshallendach erheblich beschädigte,

konnte dieses durch die tatkräftige Unterstützung der Fa. Mario Bott durch ein neues Blechdach ersetzt werden.

2008 wurde ein neuer Schlauchboottrailer für die Ortsgruppe angeschafft. Die Gemeinse spendete der Wasserwacht Ortsgruppe im Frühjahr eine neue Schaufeltrage. Das Innenministerium lieferte in diesem Jahr neue Schwimmwesten an die Wasserwachten. Die Ortsgruppe erhielt hierbei 4 Schwimmwesten, 2 weiter wurden nachträglich durch eigene Mittel beschafft.

In insgesamt über 1000 Arbeitsstunden wurde unter Führung von Christian Merz die komplette Bootshalle kernsaniert. Das Dach wurde von innen isoliert und mit neuen Elektroinstallationen und Gipsplatten versehen. Die Wände erhielten einen neuen Anstrich und auch die Küchenzeile wurde erneuert.

2009 fand erstmalig in Zusammenarbeit mit der Gemeinde ein Schwimmbadfest statt.

Verschiedene Weiterbildungen wie das Reanimationstraining und die Frühdefibrillationsausbildung fanden direkt in Thüngersheim statt.

Die Gemeinde stellte der Wasserwacht einen zusätzlichen Raum im Jugendraum zur Verfügung. Dieser konnte der Frauengruppe als Lagerraum übergeben werden.

 

2010 – 2019

 

2010 , am 19.03.2010 konnte der 150zigste in Thüngersheim stattfindende Blutspendetermin gefeiert werden.

Die Ortsgruppe unterstütze das Rote Kreuz beim Blutspenden erstmalig auch außerhalb unserer Winzergemeinde – bei zwei Spendeterminen in Margetshöchheim.

Im Herbst wurde ein neuer Einsatzrucksack für die Ortsgruppe angeschafft.

Im November löste Petra Remling, Manuel Bott als Jugendwart der Ortsgruppe ab.

2011 bei dem enormen Hochwasser im Januar stand die Bootshalle bis zu ¾ der Theke unter Wasser.

Die Jugendwasserwacht wurde neu aufgebaut. Seit langer Zeit konnte hierdurch wieder ein Jugendzeltlager stattfinden.

2012  für die aktiven weiblichen SEG-Mitglieder wurden drei Einsatzjacken beschafft.

2013  nachdem sich Dietmar Leibold nach 16 Jahren Vorsitzender und 21 Jahren Vorstandschaft bei der Jahreshauptversammlung nicht mehr zur Wahl stellte, konnten mit Florian Gruß als Vorsitzender, Thomas Remling als 1. stellv. Vorsitzender und Jürgen Kümmet als 2. stellv. Vorsitzender würdige Nachfolger gewonnen werden. Weiter sollte auch erwähnt werden, dass zusammen mit Dietmar Leibold auch Christian Merz nach 18 Jahren die Vorstandschaft verlassen hat. Er war zuerst als Beisitzer und später als Kassier tätig.

Im gesamten Kreisverband Würzburg wurde zu Beginn dieses Jahres das Qualitätsmanagement eingeführt.

Erstmalig fand das Jugendzeltlager zusammen mit der Jugend der Ortsgruppe Würzburg statt.

Im Sommer wurde das Wasserwacht Aktiventraining in Form eines kostenfreien Schwimmtrainings im Thüngersheimer Schwimmbad eingeführt.

Der Helferführerschein (Anhänger) wird nun auch bei der Wasserwacht anerkannt. Drei SEG-Mitglieder absolvierten die Ausbildung des Führerscheins und dürfen somit im Auftrag der Wasserwacht in Zukunft auch große Anhänger fahren. (z. B. WW-Boot)

Im August fand in der Bootshalle ein Gründungsgrillen mit allen Gründungsmitgliedern statt.

Zum 20.12.2013 konnte in Zusammenarbeit zwischen Wasserwacht und Feuerwehr der HvO (Helfer vor Ort) in unserer Gemeinde gegründet werden. Vorerst wird der HvO mit dem bisherigen Einsatzbus der Wasserwacht betrieben.

2014  betreut und entleert die Ortsgruppe  2 Altkleidercontainer in der Gemeinde.

Ein Mitglied der Ortsgruppe legte in einem Vollzeitkurs innerhalb einer Woche seinen Sanitätskurs erfolgreich ab.

2015 musste der Vorsitzende Florian Gruss aus privaten Gründen den Vorsitz leider abgeben. Mit Thomas Remling, seinem früheren Stellvertreter konnte jedoch auch hier ein passender Nachfolger gefunden werden. Jürgen Kümmet wurde hierdurch vom 2. stellv. Vorsitzenden der direkte Stellvertreter.

Seit langem nahm die Wasserwachtjugend wieder an einem Jugendwettbewerb auf Kreisebene teil.

Im Frühjahr 2015 konnte endlich das erhoffte, eigene HvO-Fahrzeug in Empfang genommen werden.

Die neu eingeführten Wasserwachtmitgliederausweise werden an alle Mitglieder der Ortsgruppe ausgegeben.

 

2016  wurde der Wasserwachtsbus in Eigenregie von einigen Mitgliedern auf Digitalfunk umgerüstet.

Die Ortsgruppe hat für ihre SEG eine beheizbare Garage im DIVINO Thüngersheim angemietet. So stehen den SEG Mirgliedern ab sofort eigene Spinte, eine beheizbare Garage (zum umziehen) sowie genügend Platz für das SEG Gespann zur Verfügung.

Im Herbst 2016 nahm die SEG der Ortsgruppe erstmalig an einer SEG-Übung auf Bayernebene teil. Die Ortsgruppe hat einen weiteren Altkleiderstandort in Thüngersheim von der Gemeinde zugewiesen bekommen. Somit erhöht sich der Bestand der Kleidercontainer auf insgesamt 3 Container.